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Grundlegendes zu den Hinterzimmern; ein Ratgeber

Die Hinterzimmer sind ein großer Bereich abseits der uns bekannten Realität. Die Zeit funktioniert dort anders und in den Schatten lauern Kreaturen. Dieser Ratgeber soll Neulinge bei der körperlichen und mentalen Vorbereitung auf die Hinterzimmer unterstützen. Lies ihn aufmerksam, denn es gibt bisher keinen Beweis dafür, dass sich jemand jemals befreien konnte. Wie man dorthin gelangt: Um in die Hinterzimmer zu gelangen, muss man die Realität durch einen sogenannten „No-Clip‘“ verlassen. Es gibt keinen idiotensicheren Weg, dies anzustellen, denn es geschieht dem Anschein nach zufällig. Es gibt jedoch ein paar Tipps, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen. Erstens indem man einen möglichen Eingang findet, denn es gibt bestimmte Plätze, an denen häufig Eingänge platziert sind, wie etwa: Wände, die farblich etwas dunkler sind, als die anderen Wände, und zwar in verlassenen Gebäuden Türen oder Treppen, die aussehen, als würden sie nirgends hinführen oder welche, die willkürlich platziert si...

Skipper's Bin

Lasst uns über Youtube sprechen. Die Seite wurde im Februar 2005 von drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern namens Steve Chen, Chad Hurley, und Jawed Karim gegründet. Die drei waren dazu inspiriert, eine benutzerfreundliche und intuitive Filesharing-Webseite für das Teilen von Videos zu entwerfen, als sie auf Schwierigkeiten gestoßen waren, ein Video von einem Festmahl in Chens Wohnung zu teilen. Das allererste Video wurde am 23. April 2005 um 20:27 hochgeladen, mit dem Titel: „Me at the zoo“. Es ist 19 Sekunden lang und zeigt Karim, der über die Elefantenausstellung in einem örtlichen Zoo spricht. Während dieser Text verfasst wird, hat das Video schon über 8.700.000 Aufrufe. Im Mai 2005 wurde Youtube zum öffentlichen Betatest freigegeben und sechs Monate später, im November, wurde Youtube offiziell gestartet.   Auf Youtube sind von der ersten öffentlichen Betaversion über den offiziellen Start bis heute Milliarden von Videos veröffentlicht worden und täglich werden hunderte bis t...

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1dollar.wav Lass dich nicht von ihr erwischen! Beitrag 1

Köstlich-Syndrom

Der erste bekannte Fall des Köstlich-Syndroms ereignete sich am 27. Juni 2014 in Bonn. Natürlich stürzten sich die Medien auf dieses Ereignis, weil es so grausig und verstörend war, allerdings blieben sie noch lange an der Geschichte dran, weil sie umso rätselhafter und merkwürdiger wurde, je mehr Einzelheiten bekannt wurden. An jenem Tag reagierte die Polizei zunächst auf eine Meldung, dass eine Gruppe Menschen eine Person in einer Seitengasse bei einer Einkaufsstraße angegriffen und schwer verletzt hatte. Als die ersten Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, waren sie vom Anblick erschüttert. Mehr als ein Dutzend Leute standen um einen breiten Bürgersteig verstreut und alle waren in einem unterschiedlichen Schockzustand. Sie waren alle blutüberströmt und viel Blut war auf ihrer Oberbekleidung, ihren Armen, ihrem Gesicht und insbesondere waren sie auf den Händen und um den Mund herum mit Blut beschmiert. Einige von ihnen weinten laut, einige waren katatonisch, und ein paar Leute ver...

Erinnert sich sonst noch jemand daran, als Kind die Treppe herunterzuschweben?

Also, in letzter Zeit lese ich in all den gespenstischen Subreddits, die ich finden kann – aus Gründen, auf die ich noch eingehen werde – und das weckte eine Erinnerung an etwas, von dem ich nicht glauben konnte, es vergessen zu haben. Es geschah, als ich etwa sechs war.   Ich wachte spät nachts auf. Es war nach Mitternacht, denn meine Mutter war schon ins Bett gegangen (sie blieb damals spät auf und schaute unten im Wohnzimmer Fernsehen). Das Haus war still und nur das Licht der Straßenlaternen vor meinem Schlafzimmerfenster (ein riesiges, gewölbtes Ungeheuer), kam rein. Mein Zimmer befand sich im zweiten Stock neben dem Badezimmer. Auf der anderen Seite des Flurs, direkt neben der Treppe, war das Zimmer meiner Mutter. Sie schläft immer mit offener Tür, immer. Ich erinnere mich nicht mehr, warum genau ich aufwachte. Ich musste nicht pinkeln, ich war nicht durstig, im Zimmer war es nicht zu heiß oder zu kalt und ich fühlte mich nicht krank, mir war nicht schwindelig oder sons...

"Keine Haut – keine Bedienung"

Wir nennen sie „Schäler“. Einige von ihnen sind Stammgäste, andere kommen nur das eine Mal vorbei und gehen dann verheult, während sie eine Blutspur über den Boden des Lokals ziehen. Was sie machen, ist das sogenannte „Schälen“, und es ist der neue blöde Trend, auf den die Kinder heutzutage stehen. Lieber wäre mir der Anblick, wenn sie an gesnieften Kondomen ersticken würden, statt sich in unseren Toiletten zu schälen, weil die Kondome wenigstens keine blutige Schweinerei machen würden. Soweit ich weiß, hat „Schälen“ nicht wirklich etwas mit Selbstverletzung zu tun so wie Ritzen, sondern es ist eher ein Ritus, so wie sich manche Kinder gegenseitig herausfordern, wer seine Handfläche am längsten über eine Flamme halten kann. Im Falle des Schälens wird statt einer Flamme ein Kartoffelschäler gebraucht, und man schaut, wer das längste Stück Haut in einem einzigen Zug abschälen kann. Das Ganze ist auf so vielen Ebenen bekloppt. Normalerweise erkenne ich, wenn eine Gruppe im Begriff ist, es...

"Die Schönheit des Gesichts... Verliere dein Gesicht und du bist verloren"

Vor ein paar Monaten gingen ein Freund und ich in eine Bar um etwas zu trinken und uns auf dem Laufenden zu halten. Nur wir zwei trafen uns zum Männerabend und widmeten uns ganz schweigsam uns selbst und unseren Getränken. Nachdem wir uns eine Stunde lang an der Theke unterhielten, stand irgendein Typ hinter uns auf, sein Kopf war von einer Kapuze bedeckt, und stillschweigend reichte er mir einen Zettel, dann ging er, ohne ein Wort zu sprechen. Vorne auf dem Papier war eine Zeichnung von dutzenden, verrückt verzerrten Gesichtern, ähnlich wie etwas aus einem Traum eines Schizophrenen. Es war gespenstisch. Auf die Rückseite hatte er geschrieben: „Die Schönheit des Gesichts. Verliere dein Gesicht und du bist verloren.“ Bin mir nicht sicher, was der unheimliche Barkünstler damit meinte oder bezweckte, doch ihm möchte ich nicht nochmal begegnen.