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Kagome Kagome

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Kagome Kagome Kriegsexperimente Das Naziregime war berüchtigt für seine Untergrundwissenschaftler und seine Forscher des Okkulten. Spezielle Expeditionsabteilungen des Reichs wurden oft auf die Suche nach Artefakten oder Orten mit okkulter oder religiöser Bedeutung geschickt. Währenddessen wurden in Deutschland Bunker gebaut und Villen und Schlösser wurden mit Labyrinthen und Kerkern ausgestattet, in denen unzählige seltsame Experimente durchgeführt wurden und Forschungsberichte gestapelt wurden. Immer wenn die Alliierten sie fanden, wurden die Einrichtungen oft ausgeräumt, niedergebrannt oder auf andere Weise zerstört und verlassen. Wurde ein Labor intakt vorgefunden, so waren die Forschungsergebnisse in der Regel unvollständig oder fehlten und wurden später von den Alliierten vernichtet, um zu verhindern, dass die Nazis die zurückgelassenen Aufzeichnungen wiederherstellen konnten. Daher blieben viele Nazi-Experimente unbekannt. Bis vor kurzem. Veteranen, die als Wächter diese...

Die Galerie des Henri Beauchamp

Wenn Sie diese winzige, schmuddelige, einstöckige Bar in Paris besuchen, und der richtige Barkeeper an diesem Abend hinter dem Tresen steht, können Sie vielleicht eine sehr exklusive Galerieausstellung mit den verlorenen Werken eines Henri Beauchamp sehen. Aber um hineinzukommen, müssen Sie beweisen, dass Sie ein Bewunderer des Künstlers sind. Sie werden klar und deutlich gefragt werden: „Was möchten Sie sich in dieser glorreichen Nacht zu Gemüte führen?“ Antworten Sie auf jeden Fall mit „Absinth“. Jedes andere Getränk, ob Whiskey oder Wasser, wird Sie im Schlaf umbringen. Versuchen Sie nicht, den Barkeeper zu überlisten; die Tür hinter Ihnen ist verriegelt. Sie müssen trinken, was er Ihnen gibt, Todesurteil hin oder her. Dass Ihnen ein so mächtiger Mann eine Audienz gewährt, sollte genügen. Außerdem habe ich gehört, dass die Sterbenden seine Drinks während ihres Todeskampfs gelobt haben. Wenn Sie es bis hierher schaffen, ohne Ihr Schicksal zu besiegeln, wird der Barkeeper sagen:...

Das andere Netzwerk

Es gibt Gerüchte über das Netzwerk, die schon seit einiger Zeit die Runde machen, aber ich glaube, ich bin der erste, der ihnen richtig nachgeht. Ich bin ganz bestimmt der erste, der seine Ergebnisse mitteilt. Ich werde die Kirche im Dorf lassen und euch nichts aufzwingen. Auch werde ich euch nicht alles erzählen, was ich gesehen habe. Ich werde auf keine Nachrichten zu diesem Thema antworten, aber ich werde denjenigen unter euch, die genug Motivation haben, um meinen Ausflug nachzumachen, Anweisungen geben. Ich weiß nicht, ob ihr schon einmal in Nordwales wart. Dort gibt es viele Berge und Täler und nur wenige große Städte. Vor allem gibt es dort ländliche Gemeinden. Ich besuchte ein paar Mal einen Freund in Bangor, daher kannte ich den Weg zur Küste. Von dort aus ging es in Richtung Süden, in die Ausläufer des Mount Snowdon. Es dauerte ein Weilchen, das alte Forschungsgebäude zu finden. Es ist seit Jahren verlassen und die Adresse war nicht in meinem Satellitennavigationsgerät gespei...

Die Fremden

Mein Name lautet Andrew Erics. Einst wohnte ich in einer Stadt namens New York. Meine Mutter ist Terrie Erics. Sie steht im Telefonbuch. Wenn Sie das hier lesen und die Stadt kennen, finden Sie meine Mutter. Zeigen Sie ihr das hier nicht, aber sagen Sie ihr, dass ich sie liebe und dass ich versuche, nach Hause zu kommen. Bitte. Es fing alles ungefähr zu der Zeit an, als ich fünfundzwanzig wurde. Ich beschloss ich, dass es für mich an der Zeit war, keinen Rucksack mehr mit zur Arbeit zu nehmen. Ich dachte, es würde mich reifer aussehen lassen, wenn ich nicht überall einen Rucksack mit mir herumschleppen würde wie ein High School Schüler. Das bedeutete natürlich, dass ich morgens und nachmittags in der U-Bahn auf das Lesen verzichten musste, da meine Taschenbücher nicht ganz in eine Hosentasche passten. Ein Aktenkoffer wäre unpassend gewesen, da ich in einer Fabrik arbeitete, und Umhängetaschen kamen mir schon immer ein wenig, ich weiß nicht, tuckig vor. Für meinen Geschmack ähneln sie...

Die Straße

Die meisten meiner Donnerstagnächte verbringe ich mit Autofahren. Ich bringe die Kleine nach Hause und dann fahre ich los, einfach nur irgendwohin. Ich brauche diese kleinen Momente, in denen ich mich von allen befreit fühle. Es gibt eine Straße, die sich um ein altes Gartencenter herum erstreckt, in dem meine Freunde ein paar Jahre lang gearbeitet haben. Sie beginnt gleich am südlichen Stadtrand – eine kleine Straße, die sich so scharf nach rechts abzweigt, dass ich 20 unterhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung fahren muss, nur um sie noch rechtzeitig zu sehen. Sie führt am Gartencenter vorbei und geradewegs in bloße Schwärze. Ich fuhr schon mit ein paar Freunden auf dieser Straße und ich kann die meisten Kurven und Haltemöglichkeiten vorhersagen, lange bevor ich sie sehe. Sobald ich das Licht der Stadt zurückgelassen habe, schalte ich das Fernlicht ein und biege scharf rechts ab auf die Straße. Ich habe die Kurve wohl zu schnell genommen – Schotter und Staub verdecken meine Hecksch...